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Rosige Zukunft! Die LEIPZIG OPEN GmbH fördert Tennisentwicklung in Sachsen

Am 13. Januar 2014 treffen sich neun seriöse Herren in dunklen Businessanzügen im Notariat Christoph Wich. Sie sind gestandene Vertreter des Leipziger Bürgertums und der Leipziger Wirtschaft – allesamt ein wenig „tennisverrückt“. In der Verhandlung geben sie die Gründung einer neuen Gesellschaft zu Protokoll. Aufgabe dieser Gesellschaft – der „LEIPZIG OPEN GmbH“ - ist es, in Sachsen an der Gestaltung einer erfolgreichen Zukunft für den Leistungssport Tennis mitzuwirken.

Der erste Teil der Entwicklungsaufgabe und zugleich der Startpunkt für die Aktivitäten der neuen Gesellschaft ist das „ITF Weltranglistenturnier für Damen 2014“. Dieses Turnier wird in diesem Jahr erstmalig in der Messestadt auf der Platzanlage des Leipziger Tennis Club ausgespielt. In dem Turnier geht es um ein Preisgeld von 15.000 US-Dollar. Mindestens ebenso wichtig wie das Preisgeld ist für die jungen Spielerinnen jedoch der Erwerb von Weltranglistenpunkten. Sie bilden den Anreiz, ihre Position im Ranking der Women`s Tennis Association (WTA) zu verbessern und so ihre Karriere als Profi-Spielerin voranzubringen.

Für den Veranstalter eines internationalen Turniers besteht der schwierigere Teil der Entwicklungsaufgabe darin, eine Veranstaltung wie das ITF Damenturnier schrittweise zu einem großen und international anerkannten Wettkampfanlass auszubauen. Ein solches Turnier würde die Top-Spielerinnen aus der ganzen Welt nach Leipzig bringen, ein Event das es in den 90er Jahren bereits  gegeben hat. Neben dem sportlichen Glanz, den in besonderer Weise Steffi Graf dieser WTA-Turnierserie verliehen hat waren internationale Spitzenspielerinnen zu Gast wie Serena Williams, Kim Clijsters, Jana Novotna, Nathalie Tauziat, Anastasia Myskina, Martina Navratilova oder Anna Kournikova. Dieses Wunschziel erneut zu erreichen hat sich die LEIPZIG OPEN GmbH vorgenommen.

Einmal auf dem Weg erscheint es folgerichtig, gleich im nächsten Jahr mit den weiteren Schritten zum „Tennis-Olymp“ eines WTA-Turniers zu beginnen. Zwar wird das Turnier im Jahr 2015 noch unter der Regie der ITF ausgespielt, es zeigt aber bereits während der Planung seiner Highlights, dass es mit der Aufwärtsentwicklung voran geht. Die Besucher des Turniers wird es freuen; sie können sich auf folgende Ereignisse einstellen:

  • Die Aufstockung des Preisgeldes auf 50.000 Euro. Diese Preisgeldsumme ist geeignet, um Spielerinnen aus der erweiterten Weltspitze in Leipzig an den Start zu bringen.
  • Platzierung aussichtsreicher Nachwuchs-Spielerinnen innerhalb des Hauptfeldes. So können die jungen Talente sich mit der internationalen Spitzenklasse messen.
  • Die Einbettung des ITF Damenturniers in das Fest- und Veranstaltungsprogramm zum 1000jährigen Gründungsjubiläum der Stadt Leipzig.
  • Ein Tennis-Demonstrationsevent im öffentlichen Raum der Stadt (Bahnhof, Marktplatz o.ä.), um die Sportart zu den Menschen zu bringen.
  • Eine Medienpartnerschaft mit öffentlichen Sendeanstalten, insbesondere dem MDR und den nationalen Sportkanälen.

Die zweite Entwicklungsaufgabe unter Beteiligung der LEIPZIG OPEN GmbH gilt der Nachwuchsförderung in Sachsen. Kaum bestreitbar zählt die Förderung heimischer Talente zu den Kernaufgaben einer wirksamen und nachhaltigen Sportentwicklung. Der Sächsische Tennisverband nimmt diese Aufgabe sehr ernst und hat Tennis als sogenannte B-Sportart bereits seit langem an der Eliteschule des Sports in Dresden verankert. Hier und im Tennisclub Dresden Blasewitz finden die Nachwuchsathleten ideale Trainingsbedingungen vor und so bleiben erfolgreiche Karrieren nicht aus, ablesbar unter anderem an den Erfolgen der Bundesligamannschaft des TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz.

 Sächsische Hoffnung Sophia Weiland

Was bisher noch fehlt ist die „Breite der Spitze“, d.h. die Entwicklung von Talenten kann nicht nur punktuell erfolgen, sondern muss im Freistaat auf eine breitere Basis gestellt werden. Das Problem ist: Die guten Trainingsbedingungen an Eliteschulen des Sports lassen sich nicht beliebig vervielfachen und so ist es empfehlenswert, Ausschau zu halten nach anderen Möglichkeiten für das Hochleistungstraining junger Spieler/-innen. Als viel versprechende Möglichkeit in diesem Zusammenhang erscheint die Gründung einer „Trainingsakademie“ für Sachsen. Ihre Tätigkeit beginnt dort, wo die Arbeit der vielen, gut arbeitenden Tennisschulen in den Clubs endet, nämlich bei der Vorbereitung der Talente auf eine internationale Karriere.  Diese Entwicklung eines wirtschaftlich eigenständigen Trainingszentrums  zu unterstützen hat sich die LEIPZIG OPEN GmbH zusammen mit dem STV ebenfalls auf die Fahnen geschrieben.

LEIPZIG OPEN GmbH: Die Zukunftsgesellschaft

Gesellschaftszweck :   "…ist die wirtschaftliche und organisatorische Vermarktung und Durchführung von Sportveranstaltungen im Tennissport ….“ (Gesellschaftsvertrag v. 13.1.2014)

Gründungsmitglieder : Mike Klaus Barke, Hartmut Bunsen, Stefan Hug, Prof. Dr. Wolfgang Lassmann, Ulrich Paulick, Dr. Mathias Reuschel, Dr. Hanno Strang, Dirk Thärichen und Thomas Weidinger

Geschäftsführer : Dr. Hanno Strang

Stammkapital : 27.500 Euro

Gewinnverwendung : „Die Hälfte des Jahresüberschusses ist … (gemeinnützigen) Organisationen zuzuwenden“

Die Bedingungen für das Schaffen eines Tenniszentrums in Sachsen sind günstig: In Abtnaundorf ist für die Nachwuchsarbeit bereits ein Tennis-Landesstützpunkt eingerichtet, sogar einschließlich möglicher Unterkünfte in dem benachbarten Internatsgebäude. Zugleich ist hier die „Stiftung zur Förderung des Steffi Graf Nachwuchszentrums“ angesiedelt, die alle Bestrebungen zur Entwicklung des sächsischen Tennisnachwuchses unter ihrem Dach vereinigen kann. Diese Voraussetzungen in Verbindung mit der Arbeit eines international erfahrenen Trainerteams „können innerhalb weniger Jahre für einen Anschluss der sächsischen Tennisspitze an das internationale Leistungsniveau sorgen“ weiß STV-Präsident Rainer Dausend, bei dem die Fäden für das ambitionierte Projekt zusammen laufen. Und er gibt auch noch einen Hinweis auf die Arbeitsweise innerhalb des Projekts: „Tennis ist ein Mannschaftssport!“. OK - wir haben verstanden.

Links

>> Glückliche Vergangenheit! - Die Stiftung zur Förderung des Steffi-Graf-Nachwuchszentrums unterstützt Tennistalente in Sachsen