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11 Tage ganz großes Tennis

Mit einem sportlich herausragenden Endspiel und einem Geschenk an den LTC endeten gestern die LEIPZIG OPEN 2014. Die Veranstalter können eine positive Bilanz ziehen und mit der Arbeit am Turnier für das nächste Jahr beginnen.

Tolles Endspiel vor toller Kulisse

Volles Haus auf dem Center Court

Rollstuhltennis in Perfektion von Sabine Ellerbrok

Die Turnierwoche ging an die Substanz / Die Docs mussten im Finale mehrmals ran

Sieger des Wirtschaftsturnier

Vollgepackte Siegerinnen

Als Petra Uberalova im dritten Satz beim Stande von 2-5 und 0-40 drei Matchbälle gegen Rebecca Sramkova abwehren konnte, keimte bei einigen der knapp 500 Zuschauer am Center Court nochmal Hoffnung auf ein ähnliches Comeback, wie es Uberalova noch am Samstag im Halbfinale gelang.

Es war genau in diesem Moment, als die Atmosphäre beim LTC den Höhepunkt erreichte.

Als kurze Zeit später die 17-jährige Sramkova beim vierten Matchball alles klar machte, brandete großer Applaus auf. Die beiden Finalistinnen aus der Slowakei zeigten ein tolles Duell mit einem sportlichen Niveau, wie es lange nicht zu sehen war in unserer Stadt. 

Der Finaltag begann traditionell mit einem Tennisturnier der Leipziger Wirtschaft, indem sich Unternehmer aus Leipzig jährlich messen, um anschliessend im VIP-Zelt gemeinsam Spitzentennis zu schauen und zu feiern.

Bevor es zum Damen-Finale kommen sollte, lieferte Sabine Ellerbrock, eine der weltbesten Rollstuhltennis-Spielerinnen, gemeinsam mit ihrem Coach und "Fußgänger" Petr Zamecnik einen äußerst interessanten und aufschlussreichen Schaukampf. Dabei probierte sich sogar Toni Pflug aus der 1. Herrenmannschaft des LTC im Rollstuhl aus. Den Zuschauern wurde so sehr anschaulich nahegebracht, wie Rollstuhltennis funktioniert und welche Besonderheiten bestehen.

Im anschliessenden Finale krönte dann die 17-jährige Rebecca Sramkova ihre traumhafte Turnierwoche. Sie hatte sich als Qualifikantin ins Turnier gespielt und bis zum Finale mit Nina Zander und Ema Mikulcic die zwei- und dreigesetzten Spielerinnen im Tableau ausgeschaltet.

Gegen ihre Landsfrau Petra Uberlova, die sich mit ihrem tollen Kampf im Halbfinale gegen Patrica Maria Tig in die Herzen der Zuschauer gespielt hatte, startete Sramkova bärenstark und holte sich mit dem aggressiveren Tennis den ersten Satz. Auch im zweiten Satz spielte Sramkova druckvoller, Uberalova leistete jedoch mehr Widerstand und konnte in Sätzen ausgleichen.

Beiden Spielerinnen waren die Strapazen deutlich anzusehen. Das Physio-Team um Turnierarzt René Touissant musste mehr als ein Mal auf den Platz kommen. Im dritten Satz erwischte Sramkova dann den besseren Start und ging schnell mit 3-0 in Führung. Und diese Führung sollte sie bis zum Schluß nicht mehr aufgeben.

Uberalova kämpfte mit der Mehrheit der Zuschauer im Rücken bis zum Schluss und wehrte wie erwähnt noch drei Matchbälle ab. Letztich aber setzte sich das druckvollere Spiel von Sramkova durch, die mit dem 6-4 3-6 6-2 im Finale der LEIPZIG OPEN ihren größten Turniererfolg der Profi-Karriere verbuchen kann.

Den großen Schlussapplaus hatten sich beide Spielerinnen verdient. Es war eine absolute Freude zuzuschauen und Werbung für den Tennissport.

Im Applaus steckte aber auch eine ganze Menge Würdigung für das Turnier selber, dass 11 Tage lang alle Facetten des Tennissports präsentierte.

Welche Würdigung das Turnier in vielen Bereichen erfährt wurde dann auch bei der Siegerehrung deutlich. Denn mit Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht und Herrn Landrat Michael Czupalla zeigte auch die Politik Flagge für die LEIPZIG OPEN.

Dass die Finalistinnen viele Hände schüttelten, lag daran, dass es sich die Vertreter der Hauptsponsoren natürlich nicht nehmen liessen, persönlich zu gratulieren - Für die Volkswagen Automobile Leipzig GmbH war das Herr Erwin Nowothy, für die Audi Leipzig GmbH Roberto Ulbricht, für Messeprojekt Hartmut Bunsen, für die Sparkasse Leipzig Andreas Nüdling und für S&P Sahlmann & Partner Ero Heidmann.

Den Reigen der Gratulanten komplett machten Turnierdirektorin Franziska Starke, ITF-Supervisor Rolf-Dieter Madlindl und LTC-Präsident Dr. Mathias Reuschel.

Die Spielerinnen wurden gehörig beschenkt und beladen. Neben den Sieger-Schecks (2352 Dollar für Sramkova und 1470 Dollar für Uberalova) gab es natürlich wieder einzigartige Pokale aus der Glas-Manufaktur von Walter Wiesmüller.

Beide Finalistinnen waren dann auch voll des Lobes für das Turnier und bedankten sich für die tolle Organisation, bei den Ballkindern und Linienrichtern, Physios und bei allen rund 100 freiwillligen Helfern.

Auch die Gewinner des Wirtschaftsturniers und weitere für das Turnier wichtige Menschen wurden im Rahmen der Zeremonie geehrt. Als Präsent gab es wieder LEIPZIG OPEN-Goldbarren aus dem Hause Philoro.

Ein besonderes Geschenk kam zum Schluss von Erwin Nowotny (VW) und Ero Heidmann (S&P). Beide übergaben dem Leipziger Tennisclub einen schwarzen Volkswagen Amarok zur Verwendung im Verein. Da war auch  LTC-Präsident Dr. Mathias Reuschel baff.

Ihm oblag dann schließlich das Schlusswort bei den LEIPZIG OPEN 2014.

Er bedankte sich bei allen Beteiligten, die das Turnier erneut zu etwas ganz besonderem gemacht haben und lud die Menschen Leipzigs ein, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein, wenn es heißt: LEIPZIG OPEN 2015

>> DIE SCHÖNSTEN BILDER 2014